Unsere Regierung wird zum Glück momentan (noch) daran gehindert, den Willen der Bevölkerung zu ignorieren. Die geplante Änderung des Meldegesetzes, bei der persönlich Daten auch bei Widerspruch der Betroffenen zur kommerziellen Verwertung weitergegeben werden dürfen, wird wohl spätestens im Bundesrat zu Fall kommen.
Google ist da schon mehrere Schritte weiter. Selbst wenn ein Nutzer im Browser das Tracking von Daten abstellt, versucht Google auf Geräten mit Safari-Browser dies zu umgehen. Um eine entsprechende Datenschutzklage abzuwenden, hat Google zwischenzeitlich das Verfahren geändert und eine Ausgleichszahlung in Höhe von 22,5 Mio Dollar angeboten.
Spiegel Online: Google macht Millionen-Offerte
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Mittwoch, 11. Juli 2012
Montag, 25. Juni 2012
Facebook und der Wille der Nutzer - eine unendliche Geschichte
Wieder einmal hat Facebook die Einstellungen in den Nutzerkonten geändert und wieder einmal geschah dies so, daß es ein großer Teil der Nutzer gar nicht mitbekommen hat. Dieses Mal hat Facebook die Anzeige der eingegebenen E-Mailadresse einfach und ohne Rückfrage in die Facebook Mail-Adresse (die meistens niemand nutzt) abgeändert).
Wenigesten findet man auf diversen Seiten wie. z.B. Spiegel Online eine Anleitung, wie man wieder seine ursprüngliche Mail-Adresse anzeigen lassen kann. Also los gehts:
- im Profil auf "Info" klicken
- danach Profil bearbeiten und Kontaktinformationen bearbeiten anklicken
- mit den beiden Pfeilen ganz rechts einstellen welche Mail-Adresse welcher Gruppe und welche Mail-Adresse im Profil angezeigt wird
Und natürlich nicht vergessen die Änderungen auch zu speichern ...
Wenigesten findet man auf diversen Seiten wie. z.B. Spiegel Online eine Anleitung, wie man wieder seine ursprüngliche Mail-Adresse anzeigen lassen kann. Also los gehts:
- im Profil auf "Info" klicken
- danach Profil bearbeiten und Kontaktinformationen bearbeiten anklicken
- mit den beiden Pfeilen ganz rechts einstellen welche Mail-Adresse welcher Gruppe und welche Mail-Adresse im Profil angezeigt wird
Und natürlich nicht vergessen die Änderungen auch zu speichern ...
Dienstag, 19. Juni 2012
lesenswerte Blogs: Lippenlesen und Kulinarisches
Ich habe zwei Blogs entdeckt, die ich toll finde: Lippenlesen und Schulessen.
OK im ersten Fall ist es mehr der Tweet, der mich fasziniert (@EinAugenschmaus), dort kann man von der gehörlosen Jule Probst erfahren, was unsere Fußballer, während eines Spiels so alles von sich geben. Aber auch im Blog (Die Welt mit den Augen sehen - Grenzgängerin) stehen lesenswerte Themen zu Barrierefreiheit und auch Filmkritiken drin.
Beinahe noch faszinierender finde ich das Blog von Martha, dem 9-jährigen Schulmädchen aus Schottland, das beinahe einen Skandal um Zensur hervorgerufen hat. In Ihrem Blog "NeverSeconds" berichtet Sie über die Qualität des Schulessens, was dazu führte, daß ihr verboten wurde in der Schulkantine zu photografieren. Dank der Realtion ihrer großen Fangemeinde, wurde dieses Verbot zwischenzeitlich wieder aufgehoben.
Freitag, 15. Juni 2012
Habemus Europameister ?
Nach dem erfolgreichen Start von Jogis Truppe bauen jetzt viele auf einen deutschen EM-Titel. Mal sehen, ob es auch so kommt. Wer sich die Zeit bis zum Endspiel vertreiben will, kann ja den neuesten Infos zur EM folgen:
Spiegel zur EM
Spiegel zur EM
Freitag, 1. Juni 2012
auf Crashkurs - Sorgen dennoch unbegründet
Obwohl die Wissenschaft jetzt herausgefunden hat, daß sich unser Sonnensystem eindeutig auf Crashkurz befindet, müssen wir uns keine allzu großen Sorgen machen. Zum einen, weil der Zusammenstoß noch runde 4 Milliarden Jahre (in Zahlen 4.000.000.000) auf sich warten lässt und zum anderen, weil unser Sonnensystem und die Erde zwar ihren Platz innerhalb der Milchstraße vermutlich verlieren werden, aber ansonsten mit hoher Wahrscheinlichkeit unbeschadet daraus hervorgehen werden.
Interessant ist, daß man die meisten Links zu dieser Nachricht auf Finanzportalen findet - ich bin gespannt, welches davon in ca. 4 Milliarden Jahren noch aktiv ist ...
Donnerstag, 31. Mai 2012
Seit dem Börsengang fällt die Facebook-Aktie nahzu unaufhörlich. Das muß einen nicht wundern. Facebook lebt nahezu ausschließlich von der Werbung unter Nutzung der persönlichen Daten seiner 900 Mio Nutzeraccounts. Beim Börsengang wurde ein "Unternehmenswert" von über 100 Milliarden Dollar festgestellt. Dies bedeutet, daß jeder Account (egal ob aktiv oder inaktiv) mit über 111 Dollar Werbewert bewertet wird. Da darf man sich schon ein paar Gedanken zum Geschäftsmodell dieser Firma machen ...
Facebook-Aktie bei Onvista
aktueller Spiegel Online Artikel
Facebook-Aktie bei Onvista
aktueller Spiegel Online Artikel
Samstag, 12. Mai 2012
Und wieder mal neue Richtlinien bei Facebook
Facebook ändert nach wenigen Wochen erneut seine Richtlinien zur Verwendung der dort eingestellten Daten (neue Datenverwendungsrichtlinien). Außer der Anpassung an die neue Oberfläche (z.B. Chronik statt Profil) geht es darum, daß die von den Nutzern zukünftig oder in der Vergangenheit eingestellten Daten und Bilder jetzt teilweise generell öffentlich gemacht werden. Auch wenn in der Privatsphäre ein Profil weitgehend nicht öffentlich eingestellt wird, sind jetzt z.B. die großen Grafiken der Chronik und diverse persönliche Daten immer öffentlich und können nur durch Löschen verborgen werden. Laut Facebook sollen die neuen Regeln für mehr Transparenz beim Nutzer sorgen. Warum es dann die detaillierte Aufstellung der Änderungen mit altem und neuem Text nur auf englisch gibt (PDF mit Änderungen) erschließt sich mir nicht so recht.
Meine Bewertung: grundsätzlich finde ich es gut, wenn die Regeln zur Verwendung der eingestellten Daten so transparent wie möglich gestaltet werden. Kritisch ist, daß die Änderungen wieder einmal auch rückwirkend für bereits eingestellte Daten gelten und manche private Daten jetzt gar nicht mehr geschützt werden können.
Freitag, 4. Mai 2012
Auch ein Ministerpräsident kann den Umgang mit Facebook lernen
Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist
auf Facebook vertreten. Momentan macht er so seine Erfahrungen im Umgang damit.
Er hat eine öffentliche Einladung in die Münchener Nobeldisco P1 ausgesprochen.
Mal sehen, wer da so alles kommt und ob die Polizei wegen Überfüllung
einschreiten muß. Zu sehen auch bei der ARD / DLF: "Horst
2.0 wirbt um Wählergunst"
Mittwoch, 2. Mai 2012
Google und Co - wie ist das mit dem Datenschutz?
Das Thema Datenschutz steht nicht erst seit
Web 2.0 auf der Agenda. Aber seither hat es für den sogenannten "privaten
Endanwender" neu an Bedeutung gewonnen. In der Anfangszeit des Internets
waren die potentiellen Risiken für den User zu Hause relativ gering - man war
allerhöchstens im Fokus der Spamer und Virenversender. Mit de Nutzung des
Online-Bankings nahm dann das kriminelle Interesse an der Nutzung privater
Daten im Internet fahrt auf. Heute in den Zeiten der datenhungrigen
Suchmaschinen und des Social Web ist der Datenhunger der Anbieter dieser
Plattformen in ein nie gekanntes Ausmaß angewachsen. Als Google für den Street
View Dienst dann eigene Daten durch Befahrung der Straßen ermittelte, wurde
dieser immense Aufwand, dann nicht zur Erstellung des Google-eigenen
Karten- und Bildmaterials, sondern gleich auch zur umfangreichen Datensammlung mit
genutzt. Dabei wurden entgegen der Aussagen von Google nicht immer die gültigen
Datenschutzbestimmungen eingehalten und z.B. über Jahre hinweg auch Nutzerdaten
von W-LAN Spots gesammelt. Nun zeigt die Untersuchung der FCC in den USA auf,
daß dies kein Betriebsunfall, sondern gewollte Vorgehensweise war.
Hier der Link zur Veröffentlichung bei Spiegel Online dazu: „Entwickler ließ Street-View-Autos in Netzen schnüffeln“: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,830532,00.html
Ich persönlich glaube, dass sich Firmen wie Google und Facebook zwar grundsätzlich zum Datenschutz und der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bekennen. Wenn dadurch aber die eigenen wirtschaftlichen Interessen leiden könnten, oder durch „nicht so genaues hinsehen“ mehr Gewinn erzielt werden kann, ist der Datenschutz auf einmal nicht mehr so wichtig und wird stellenweise ignoriert.
Hier der Link zur Veröffentlichung bei Spiegel Online dazu: „Entwickler ließ Street-View-Autos in Netzen schnüffeln“: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,830532,00.html
Ich persönlich glaube, dass sich Firmen wie Google und Facebook zwar grundsätzlich zum Datenschutz und der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bekennen. Wenn dadurch aber die eigenen wirtschaftlichen Interessen leiden könnten, oder durch „nicht so genaues hinsehen“ mehr Gewinn erzielt werden kann, ist der Datenschutz auf einmal nicht mehr so wichtig und wird stellenweise ignoriert.
alles fängt mal an: HELLO WORLD
Auch dieses Blog hat einen Beginn und der ist heute. Also mal sehen, ob ich es schaffe hier regelmäßig über das, was mir so auffällt zu schreiben.
Matthias.
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