Seit dem Börsengang fällt die Facebook-Aktie nahzu unaufhörlich. Das muß einen nicht wundern. Facebook lebt nahezu ausschließlich von der Werbung unter Nutzung der persönlichen Daten seiner 900 Mio Nutzeraccounts. Beim Börsengang wurde ein "Unternehmenswert" von über 100 Milliarden Dollar festgestellt. Dies bedeutet, daß jeder Account (egal ob aktiv oder inaktiv) mit über 111 Dollar Werbewert bewertet wird. Da darf man sich schon ein paar Gedanken zum Geschäftsmodell dieser Firma machen ...
Facebook-Aktie bei Onvista
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Donnerstag, 31. Mai 2012
Samstag, 12. Mai 2012
Und wieder mal neue Richtlinien bei Facebook
Facebook ändert nach wenigen Wochen erneut seine Richtlinien zur Verwendung der dort eingestellten Daten (neue Datenverwendungsrichtlinien). Außer der Anpassung an die neue Oberfläche (z.B. Chronik statt Profil) geht es darum, daß die von den Nutzern zukünftig oder in der Vergangenheit eingestellten Daten und Bilder jetzt teilweise generell öffentlich gemacht werden. Auch wenn in der Privatsphäre ein Profil weitgehend nicht öffentlich eingestellt wird, sind jetzt z.B. die großen Grafiken der Chronik und diverse persönliche Daten immer öffentlich und können nur durch Löschen verborgen werden. Laut Facebook sollen die neuen Regeln für mehr Transparenz beim Nutzer sorgen. Warum es dann die detaillierte Aufstellung der Änderungen mit altem und neuem Text nur auf englisch gibt (PDF mit Änderungen) erschließt sich mir nicht so recht.
Meine Bewertung: grundsätzlich finde ich es gut, wenn die Regeln zur Verwendung der eingestellten Daten so transparent wie möglich gestaltet werden. Kritisch ist, daß die Änderungen wieder einmal auch rückwirkend für bereits eingestellte Daten gelten und manche private Daten jetzt gar nicht mehr geschützt werden können.
Freitag, 4. Mai 2012
Auch ein Ministerpräsident kann den Umgang mit Facebook lernen
Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist
auf Facebook vertreten. Momentan macht er so seine Erfahrungen im Umgang damit.
Er hat eine öffentliche Einladung in die Münchener Nobeldisco P1 ausgesprochen.
Mal sehen, wer da so alles kommt und ob die Polizei wegen Überfüllung
einschreiten muß. Zu sehen auch bei der ARD / DLF: "Horst
2.0 wirbt um Wählergunst"
Mittwoch, 2. Mai 2012
Google und Co - wie ist das mit dem Datenschutz?
Das Thema Datenschutz steht nicht erst seit
Web 2.0 auf der Agenda. Aber seither hat es für den sogenannten "privaten
Endanwender" neu an Bedeutung gewonnen. In der Anfangszeit des Internets
waren die potentiellen Risiken für den User zu Hause relativ gering - man war
allerhöchstens im Fokus der Spamer und Virenversender. Mit de Nutzung des
Online-Bankings nahm dann das kriminelle Interesse an der Nutzung privater
Daten im Internet fahrt auf. Heute in den Zeiten der datenhungrigen
Suchmaschinen und des Social Web ist der Datenhunger der Anbieter dieser
Plattformen in ein nie gekanntes Ausmaß angewachsen. Als Google für den Street
View Dienst dann eigene Daten durch Befahrung der Straßen ermittelte, wurde
dieser immense Aufwand, dann nicht zur Erstellung des Google-eigenen
Karten- und Bildmaterials, sondern gleich auch zur umfangreichen Datensammlung mit
genutzt. Dabei wurden entgegen der Aussagen von Google nicht immer die gültigen
Datenschutzbestimmungen eingehalten und z.B. über Jahre hinweg auch Nutzerdaten
von W-LAN Spots gesammelt. Nun zeigt die Untersuchung der FCC in den USA auf,
daß dies kein Betriebsunfall, sondern gewollte Vorgehensweise war.
Hier der Link zur Veröffentlichung bei Spiegel Online dazu: „Entwickler ließ Street-View-Autos in Netzen schnüffeln“: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,830532,00.html
Ich persönlich glaube, dass sich Firmen wie Google und Facebook zwar grundsätzlich zum Datenschutz und der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bekennen. Wenn dadurch aber die eigenen wirtschaftlichen Interessen leiden könnten, oder durch „nicht so genaues hinsehen“ mehr Gewinn erzielt werden kann, ist der Datenschutz auf einmal nicht mehr so wichtig und wird stellenweise ignoriert.
Hier der Link zur Veröffentlichung bei Spiegel Online dazu: „Entwickler ließ Street-View-Autos in Netzen schnüffeln“: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,830532,00.html
Ich persönlich glaube, dass sich Firmen wie Google und Facebook zwar grundsätzlich zum Datenschutz und der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bekennen. Wenn dadurch aber die eigenen wirtschaftlichen Interessen leiden könnten, oder durch „nicht so genaues hinsehen“ mehr Gewinn erzielt werden kann, ist der Datenschutz auf einmal nicht mehr so wichtig und wird stellenweise ignoriert.
alles fängt mal an: HELLO WORLD
Auch dieses Blog hat einen Beginn und der ist heute. Also mal sehen, ob ich es schaffe hier regelmäßig über das, was mir so auffällt zu schreiben.
Matthias.
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